Die Vorteile der Moxibustion

Die Moxibustion ist eine therapeutische Methode aus der traditionellen chinesischen Medizin. Dabei werden bestimmte Körperpunkte durch das Verbrennen von getrocknetem Beifuß, genannt Moxa, meist in Form eines Stabes oder Kegels, stimuliert. Diese Stimulation beruht nicht nur auf gezielter Wärme, sondern auch auf der bei der Verbrennung entstehenden Infrarotstrahlung sowie auf der Freisetzung natürlicher ätherischer Öle des Beifußes. Die verwendeten Punkte entsprechen häufig denen der Akupunktur. Seit Jahrtausenden in Asien angewendet, zielt die Moxibustion darauf ab, die Lebensenergie zu stärken und das körperliche Gleichgewicht wiederherzustellen.

Stimulation der Energie und Verbesserung der Durchblutung

Nach traditionellen Prinzipien wirkt die Moxibustion vor allem durch die Anregung der Zirkulation von Energie (Qi) und Blut. Die Kombination aus Wärme, Infrarotstrahlung und ätherischen Ölen dringt tief in das Gewebe ein und hilft, Stagnationen von Qi und Blut in den Meridianen zu lösen. Sie wird daher häufig zur Linderung chronischer Schmerzen eingesetzt, insbesondere bei Gelenk- oder Muskelschmerzen.

Unterstützung des Immunsystems

Die Moxibustion ist auch für ihre stärkende Wirkung bekannt. Sie wird traditionell eingesetzt, um die natürlichen Abwehrkräfte zu unterstützen, die Widerstandskraft gegen Müdigkeit zu verbessern und die Erholung in Schwächephasen zu fördern.

Verdauungs- und gynäkologische Vorteile

Funktionell wird die Moxibustion häufig zur Verbesserung des Verdauungskomforts eingesetzt, insbesondere bei Blähungen, Verdauungsstörungen oder Kältegefühl im Bauchraum. Sie findet auch Anwendung bei bestimmten gynäkologischen Beschwerden.

Sanfter und präventiver Ansatz

Im Vergleich zu invasiveren Methoden gilt die Moxibustion als sanft und gut verträglich. Sie wird häufig präventiv eingesetzt, um das allgemeine Gleichgewicht zu erhalten.

Vorsichtsmaßnahmen

Die Moxibustion sollte mit Vorsicht angewendet werden. Eine unsachgemäße Anwendung kann zu Verbrennungen führen. Sie ersetzt keine medizinische Betreuung. Die Begleitung durch einen ausgebildeten Therapeuten wird empfohlen.